Descartes stellt KI-gestützte Free Trade Intelligence-Lösung vor
Descartes Free Trade Intelligence™ (FTI) unterstützt Hersteller, Importeure und Exporteure bei fundierten Beschaffungs- und Handelsentscheidungen
Die KI-gestützte Lösung Descartes Free Trade Intelligence™ ermöglicht schnelle, fundierte Entscheidungen über Zoll- und Tarifeinsparungen.
Die Descartes Systems Group, weltweit führend in der Vernetzung logistisch anspruchsvoller Unternehmen im Handel, stellt ihre neue KI-gestützte Lösung für fundierte Handelsentscheidungen vor: Mit Descartes Free Trade Intelligence™ können Hersteller, Importeure und Exporteure Waren schneller auf ihre Präferenzberechtigung prüfen, Einsparpotenziale bei Zöllen besser ausschöpfen und Compliance-Risiken reduzieren. Damit unterstützt die Lösung Unternehmen dabei, Handelskosten zu senken, indem sie fundierte Beschaffungs- und Handelsentscheidungen ermöglicht. Descartes FTI eignet sich insbesondere für Unternehmen, deren Enterprise Resource Planning (ERP)-Systeme nicht über umfassende Funktionen für das Global Trade Management (GTM) verfügen.
„Freihandelsabkommen ermöglichen erhebliche Zollersparnisse. Die Prüfung der Präferenzberechtigung zählt jedoch zu den komplexesten und ressourcenintensivsten Aufgaben im Compliance-Management. Viele Unternehmen greifen für ihre Analysen weiterhin auf Excel-Tabellen, nicht integrierte Systeme und die manuelle Interpretation von Vorschriften zurück. Die Folge sind häufig ineffiziente Prozesse, höhere Compliance-Risiken und verpasste Chancen, die Vorteile von Zollpräferenzen auszuschöpfen“, sagt Shahab Wahdatehagh, Vice President, Global Trade Intelligence EMEA/AP bei Descartes. „Descartes Free Trade Intelligence™ setzt genau da an: Die Lösung kombiniert KI-gestützte Analysen mit intelligenter Entscheidungsunterstützung. Damit erleichtert sie es Unternehmen, die Auswirkungen von Beschaffungsentscheidungen, Lieferantenwechseln und Änderungen in Handelsabkommen auf die Präferenzberechtigung zu verstehen.“
Die neue Lösung greift sowohl auf das Global Logistics Network™ (GLN) von Descartes als auch auf eine der branchenweit umfassendsten Datenbanken für Ursprungsregeln zurück, die mehr als 250 Präferenzregelungen weltweit abdeckt. Damit vereint sie Analysen von Ursprungsregeln, Berechnungen des regionalen Wertschöpfungsanteils (Regional Value Content, RVC), Tarifwechsellogik, die Verwaltung von Lieferantenerklärungen sowie transparente Empfehlungen in einem durchgängig nachvollziehbaren Workflow. Auf Basis von KI analysiert die Plattform Stücklisten (Bill of Materials, BOM), Zolltarifklassifizierungen, Ursprungsregeln und Lieferantenerklärungen und macht dabei die zugrunde liegende Präferenzlogik vollständig nachvollziehbar, um belastbare Compliance-Entscheidungen zu unterstützen. Die Lösung lässt sich in die Global Trade Intelligence (GTI)-Suite von Descartes sowie in bestehende ERP-Umgebungen integrieren und ermöglicht es Unternehmen, KI-gestützte Präferenzprüfungen in ihre bestehenden Außenhandels- und Compliance-Prozesse einzubetten.
Mithilfe KI-gestützter Analysen über mehrere Freihandelsabkommen hinweg reduziert Descartes FTI den manuellen Prüfaufwand für Hersteller, Importeure und Exporteure. Dadurch können sie schneller Entscheidungen über Zoll- und Tarifeinsparungen treffen.
Gleichzeitig bereitet die Lösung Unternehmen auf Zollprüfungen und interne Audits vor: Entscheidungsgrundlagen, Berechnungen und die zugrunde liegende Tarifwechsellogik werden transparent dokumentiert.
Die Lösung reduziert zudem den manuellen Aufwand für die Kommunikation mit Lieferanten und die Datenerfassung: Durch automatische Requalifizierungen werden Lieferantenerklärungen, Lieferantenrückmeldungen und Auslöser für eine erneute Präferenzprüfung kontinuierlich überwacht.
Descartes FTI stellt darüber hinaus Szenarioanalysen zur Verfügung, mit denen Unternehmen alternative Produktions- und Beschaffungsentscheidungen fundierter treffen, alternative Bezugsquellen proaktiv bewerten und Möglichkeiten zur Nutzung von Zollpräferenzen gezielt optimieren können.
Ken Wood, Executive Vice President für Produktmanagement bei Descartes, sagt: „Unternehmen suchen heute nach praxistauglichen KI-Lösungen, die in einem sich schnell wandelnden Lieferkettenumfeld einen messbaren Mehrwert bieten. Descartes FTI kombiniert Künstliche Intelligenz mit bewährtem regulatorischem Fachwissen sowie transparenten Entscheidungsprozessen. Mit der Lösung können Kunden komplexe Präferenzprüfungen über mehrere Handelsabkommen hinweg schneller durchführen, Einsparungen durch Zollpräferenzen effizienter realisieren und ihre Compliance weiter stärken."