Die Böbs-Werft setzt auf Nachhaltigkeit - auch bei der Hallenheizung

Der Name Böbs steht für Bootsbaukompetenz und eine nahezu einzigartige Erfolgsgeschichte. Das 1912 gegründete Familienunternehmen in Travemünde zählt heute zu den bekanntesten Full-Service-Yachtwerften an der deutschen Ostseeküste und verfügt dort zudem über einen der wohl schönsten Yachthäfen, direkt an der Mündung der Trave. Was die sturmerprobte Werft seit Generationen so erfolgreich macht? Durchhaltevermögen, strategisch kluge Entscheidungen und ein kompromissloser Qualitätsanspruch: an die eigene Handwerksarbeit. Aber auch an die technische Ausstattung, wie zum Beispiel die Hallenheizung in der neu gebauten Halle für die Winterlagerung der wertvollen Kunden-Yachten.

Bildquelle: Kübler

Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle im Familien-unternehmen Böbs. „Kein Wunder, ist es doch der Kern unserer Arbeit, Werte zu erhalten und die uns anvertrauten Boote möglichst lange und gut schwimmfähig zu halten“, erklärt Lars-Erik Böbs. Mit ihm und seiner Schwester Anna-Lisa Schaudinn steht bereits die vierte Generation in den Startlöchern. Entsprechend schwer fiel es der Familie, die ursprüngliche, noch vom Urgroßvater errichtete Halle mit ihrer besonderen Dachkonstruktion durch einen modernen Neubau zu ersetzen.

So wurde rund 100 Jahre nach dem Bau der alten Halle und mitten in der Corona-Zeit die Entscheidung getroffen, an gleicher Stelle eine neue Arbeits- und Lagerhalle in Holzbauweise zu errichten. Mit rund 2.300 Quadratmetern größer und mit drei 11 Meter hohen Toren deutlich wirtschaftlicher zu bestücken als zuvor. „Auch größere Yachten können wir jetzt problemlos direkt vom Kran aus einlagern“, so Heinrich R. Böbs, geschäftsführender Gesellschafter der Werft.

„Als Heizung kommt für uns nur eine in Frage: die Beste.“ Darüber war man sich in der Familie Böbs schnell einig, als es 2022 um die heiztechnische Ausstattung des Hallenneubaus ging. Die „Beste“ war – auch dies stand schnell fest – ein Infrarotsystem des Hallenheizungsspezialisten KÜBLER. Per Internetrecherche hatte sich Lars-Erik Böbs zuvor informiert und dann Gespräche mit verschiedenen Herstellern geführt. KÜBLER bot mit seinen Heizungen und Steuerungen nicht nur die technisch überlegene Lösung. Entscheidend war für die Familie auch das gute Gefühl, mit dem Ludwigshafener Unternehmen einen vertrauensvollen Partner gefunden zu haben, der die gleichen nachhaltig orientierten Werte teilt. „Wir hatten von Anfang bis Ende die deutlich bessere Beratung und auch über den gesamten Prozess eine sehr angenehme Zusammenarbeit“, erklärt der Junior-Chef.

Seit vier Jahren sorgen sechs Geräte der Hocheffizienz-Linie MAXIMA für komfortable und wirtschaftliche Arbeits- und Lagerbedingungen in der rund 96 x 24 Meter großen Halle mit 15 Metern Firsthöhe. „Gerade in Hallen ist Infrarot das Wärmeprinzip der Wahl, da nicht das gesamte Luftvolumen bis unter die Decke beheizt werden muss, sondern die Objekte und Hallenzonen gezielt temperiert werden. Das macht dieses Heizprinzip so unglaublich effizient und umweltfreundlich“, erläutert Thomas Kübler, Gründer der KÜBLER GmbH. Bis zu 70 Prozent Energie und CO2 können so im Vergleich zu Warmluftheizungen eingespart werden.

Geregelt wird die Heizungsanlage digital über das Steuerungssystem CELESTRA. Je nach Hallenauslastung und Bedarf können die Heizungen in den verschiedenen Heizzonen sehr einfach und komfortabel individuell gefahren und kurzfristig ein- oder abgeschaltet werden.

Die Nachhaltigkeit der Heizungslösung war für Familie Böbs ein wichtiger Pluspunkt der MAXIMA-Systeme. „Wir heizen heute sehr sparsam und wirtschaftlich mit Erdgas, können zukünftig aber auch auf Wasserstoff umsteigen, wenn dieser über die Netze verfügbar ist.“ Zudem bestünde die Möglichkeit, die Heizungen einfach und kostengünstig auf MAXIMA E-Hybrid für den Strombetrieb nachzurüsten und den eigenerzeugten PV-Strom zu nutzen, der aktuell verpachtet ist.

Und wie bewertet die Familie Böbs ihre Entscheidung vier Jahre nach Inbetriebnahme der Heizung? „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Heinrich R. Böbs. „Nicht nur mit der Technik, sondern auch mit dem guten Service und der Betreuung.“


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