Handwerk braucht Unternehmertum

Hanebutt Institut stärkt praxisnahe Weiterbildungs-Angebote

Deutschland steht vor einer unternehmerischen Zerreißprobe: In den kommenden fünf Jahren suchen schätzungsweise mindestens 125.000 Handwerksbetriebe eine Nachfolge – intern oder extern. Gleichzeitig fehlen vielfach potenzielle Übernehmende, die nicht nur Fachwissen, sondern vor allem unternehmerisches Denken und Führungsstärkemitbringen. Ohne diese Qualitäten droht ein massiver Verlust von Betrieben, Arbeitsplätzen und struktureller Wirtschaftskraft – besonders im ländlichen Raum.

  • Fehlendes Unternehmertum wird zum Risikofaktor im Handwerk: Viele Betriebe scheitern
    nicht am Fachwissen, sondern an fehlender Führung, Entscheidungsstärke und
    unternehmerischer Vorbereitung.
  • Konsequenz aus der Praxis: Das Hanebutt Institut startet sein Programm
    „MasterEMPOWER“ nach erfolgreicher Pilotphase ab April 2026 in die zweite Runde

 

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Bildquelle: Hanebutt

Henning und Heiner Hanebutt

Die Hanebutt Gruppe, eines der größten Handwerksunternehmen Deutschlands mit Sitz bei Hannover, nimmt diese Entwicklung nicht nur zur Kenntnis, sondern startet aktiv eine Antwort: Das Hanebutt Institut geht mit seinem Programm „MasterEMPOWER“ ab April 2026 in die zweite Runde. Aufbauend auf einer erfolgreichen Pilotphase 2025 stärkt es gezielt Handwerksmeister darin, Unternehmen zu führen, zu übernehmen und zukunftsfähig zu gestalten.

„Unternehmensnachfolge ist keine reine Formalität – sie ist ein unternehmerischer Kraftakt. Es reicht nicht, ein Handwerk zu beherrschen, man muss auch ein Unternehmen leiten wollen und können. Genau darin sehen wir eine der größten Chancen fürs Handwerk, aber auch ein erhebliches Risiko, wenn wir diese Qualifikationen nicht systematisch entwickeln“, sagt Henning Hanebutt, Geschäftsführer der Hanebutt Gruppe und Initiator des Instituts.

Neben dem umfangreichen Weiterbildungs-Programm MasterEMPOWER setzt das Hanebutt Institut bewusst auf über das Jahr hinweg punktuelle Tagesformate und praxisnahe Impulsseminare. Diese greifen aktuelle Fragestellungen aus dem Handwerksalltag auf – etwa zu Führung, Unternehmertum, Vertrieb oder betrieblicher Weiterentwicklung – und orientieren sich am konkreten Bedarf der Teilnehmenden.

Diese Bausteine sind bewusst breit angelegt: Das Ziel ist nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern die Stärkung einer unternehmerischen Haltung im Handwerk – einem Bereich, der traditionell stark fachlich, aber zu wenig unternehmerisch aufgestellt ist.

„Wir lassen Handwerksmeister nicht allein. Wenn Betriebe übergeben werden, stehen oft Menschen vor der Herausforderung, plötzlich Mitarbeiter, Finanzplaner, Stratege und Entscheider zugleich sein zu müssen. Genau da setzen wir an“, ergänzt Hanebutt. Denn wer heute ein Unternehmen übernimmt, gestaltet nicht nur ein Unternehmen, sondern Arbeitsplätze, regionale Wirtschaftskraft und Zukunftschancen im Handwerk.


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