Heimspiel für die Flachdach-Entwässerung

Siedlungs-Neubau in Solingen mit sicherer und eleganter Kaskaden-Entwässerung

62 neue Wohnhäuser, massiv und modern, mit Flachdächern und Dachterrasse, versetzten Etagen und Balkonen: Solingen schafft attraktiven neuen Wohnraum. Ein technisch und ästhetisch überzeugendes Detail der Anlage ist die Dachentwässerung mit Loro-Systemen, die auch über Staffelgeschosse hinweg mit nur einem Strang kaskadierend entwässern. So fügen sich die hochwertigen Stahlrohre harmonisch in die anspruchsvolle Architektur ein – handwerklich vorbildlich umgesetzt vom Innungs-Fachbetrieb Gernert Dachtechnik GmbH (Waldbröl).

Bildquelle: Loro Werk K.H.Vahlbrauk

Entwässerung der Dachterassen: Elegante Rinne zum Wandanschluss hin, unter dem Plattenbelag fließt das Niederschlagswasser zum Ablauf „Loro-Duoflux“. Gut zu erkennen ist das Anstauelement vor dem Notablauf. Die Edelstahl-Abdeckung nimmt das Design der Rinne auf – eine harmonisch gestaltete Gesamtlösung.

Schicke Reihenhäuser im Bauhaus-Stil mit klarer Kubatur, daneben eine kompakt gebaute Wohnanlage im selben Baustil: Solingen ist um eine attraktive Siedlung reicher, die mehr als 200 Menschen ein neues Zuhause bietet.

Bildquelle: Loro Werk K.H.Vahlbrauk

Für die einzelnen Gebäude genügt je ein Haupt- (silber) und ein Notentwässerungsstrang (orange). Die Hauben lassen sich bequem und einfach verschrauben.

Manchen alten Solinger wird es mit etwas Wehmut erfüllen, denn auf dem Gelände stand einmal das Stadion von Union Solingen – zu den besten Zeiten strömten hier 16.000 Fans zu den Heimspielen in der 2. Liga. Davon abgeleitet ist der Name der Anlage – Heimspiel –, zudem nimmt ein ovaler Weg um die Siedlung die alte Lage der Kampfbahn auf. Die Stadt hat (schon 2018) ein Stadion verloren, unter dem Strich aber klar gewonnen: Neuer Wohnraum ist dringend nötig. Die neue Siedlung zeigt, wie mit zeitgemäßen Lösungen verdichtet und zugleich mit ausreichendem Platz gebaut wird.

Bildquelle: Loro Werk K.H.Vahlbrauk

Gut zu erkennen: Das Gefälle des Flachdaches.

Entwässerung aus einer Hand

Die Dacharbeiten – Flachdachabdichtung und -entwässerung – übernahm die Gernert Dachtechnik GmbH komplett. Viel Arbeit für den Betrieb, die über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren erledigt wird. „Ein interessanter, spannender und vor allem nicht alltäglicher Auftrag – aber auch unser Auftraggeber profitiert von der Vergabe an ein Unternehmen: In der gesamten Anlage ist unsere Handschrift ablesbar“, berichtet Inhaber Reiner Gernert, der den Familien-Betrieb gemeinsam mit seinem Bruder Stefan Gernert führt. Gemeinsam mit den Planern und den Spezialisten von Loro entstand das Entwässerungskonzept, „auch hier lief die Arbeit effizient, weil wir gemeinsam das gesamte Projekt durchplanen konnten“, meint Gernert.

Bildquelle: Loro Werk K.H.Vahlbrauk

Abflussseite des Duoflux: Die Notentwässerung erfolgt über den Speier vor das Gebäude, die Hauptentwässerung führt über das Fallrohr in die Kanalisation. Die Lüftung stellt den Abfluss sicher.

Die Planung folgte zwei Maximen: Zum einen waren Haupt- und Notentwässerung entsprechend dem Regelwerk des Dachdeckerhandwerks auszulegen und einzubauen. Hinzu kam der Wunsch nach einer ästhetischen Lösung, die zum attraktiven Stil der Neubausiedlung passt. „Mit den innovativen Loro-Systemen ist es einfach möglich, stets mit einer Fallleitung und einem Speier auszukommen – auch wenn die Entwässerung vom Dach zunächst auf eine darunterliegende Dachterrasse läuft“, erklärt Stefan Kruska, Entwässerungsspezialist von Loro. So wurde mit den Systemen Duoflux, Quatroflux und dem Haupt-Not-Kombi-System für eine sichere Entwässerung gesorgt. Durch die frühzeitige Planung war es einfach, von Anfang an die richtigen Produkte zu bestellen. Kruska nennt ein Beispiel: „Bei den Terrassenabläufen ist darauf zu achten, auf welcher Seite die Hauptentwässerung und auf welcher das Anstauelement für die Notentwässerung liegt. Ist das geklärt, kommt auch kein spiegelverkehrtes Bauteil auf die Baustelle.“

Bildquelle: Loro Werk K.H.Vahlbrauk

Links: Dachdecker Polier Patrick Baum: „Vom Ablauf bis zur Revisionsöffnung ist die Entwässerung aus einem Guss.“ Der Handwerker ist mit Leib und Seele Dachdecker – und auch Frau und Sohn arbeiten heute auf dem Dach.
Mitte: „Kurios: Die Gewerke kamen aus einer Hand – die Erwerber natürlich nicht. Dadurch gab es auf diesem Baufeld allein zehn Gutachter, die das Entwässerungskonzept geprüft haben – und es gab nicht eine Beanstandung“, freut sich Reiner Gernert über die perfekte Bautechnik.
Rechts: „Partnerschaft lebt vom Miteinander: Wir als Loro unterstützen die Dachhandwerker zum Beispiel bei der normkonformen Berechnung der Entwässerungslösung und mit schnellen Lieferservices. Unsere Zuverlässigkeit honorieren viele Betriebe mit Lieferantentreue“, meint Stefan Kruska, der im Außendienst für Loro die Baustellen betreut.

Gemeinsam mit den Planern wurde frühzeitig festgelegt, dass die Hauptentwässerung jeweils außen, die Notentwässerung innen daneben angeordnet wird. Dachdecker Polier Patrick Baum betreute mit einem Team von vier Mitarbeitern die Baustelle von Anfang an, erledigte die Flachdach-Arbeiten und übernahm den Einbau der Loro-Bauteile. Das trägt zum harmonischen Gesamtbild bei. Der erfahrene Handwerker – seit 32 Jahren im Betrieb – zeigt sich von den Systemen überzeugt: „Die Lösungen sind auch aus Verarbeiter-Sicht ideal. Die Leitungen aus Metall sind gut zu verarbeiten, dauerhaft und Fehlteile kommen nicht vor“. Wer durch die Siedlung geht und den Blick etwas nach oben wandern lässt, erkennt dann auch, warum gern von Handwerkskunst die Rede ist. „Fallrohr und Speier sehen überall gleich aus, von den Abständen und Winkeln her ist mit dem bloßen Auge an keinem Gebäude ein Unterschied zu sehen – und ein solches Ergebnis bekommt man nur, wenn die Arbeit in eine Hand bzw. in ein Team gelegt wird. Hier war es Patrick Baum mit seinem Team“, lobt Gernert die Leistung seiner Mitarbeiter vor Ort.


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