Historische Mühle im Mittelrheintal wird zum kfW-40-Haus

Energetische Sanierung am Beispiel - Aus historisch wird nachhaltig

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist in Deutschland eine der dringlichsten Aufgaben. Von etwa 34 Millionen Wohnungen sind derzeit etwa 24 Millionen sanierungsbedürftig. Dass eine energetische Sanierung auch in wirklich altem Bestand gelingen kann, zeigt ein Beispiel des Haustechnik-Spezialisten Schütz Energy Systems, der dazu beigetragen hat, eine kleine Mühle im Mittelrheintal bei Boppard nachhaltig und energetisch effizient zu einem KfW-40-Haus zu sanieren. Als Teil dieses Projekts hat Schütz neben einer klassischen Fußbodenheizung auch spezielle Wandheizungsmodule geliefert.

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Bildquelle: Schütz GmbH & Co. KgaA

Die historische Mühle im Mittelrheintal wird zum kfW-40-Haus: Neben der klassischen Fußbodenheizung im Erdgeschoss hat Schütz Energy Systems auch Wandheizungsmodule montiert, was nicht nur eine flexible Raumgestaltung ermöglicht, sondern dank der sanften Strahlungswärme auch für Komfort und Behaglichkeit sorgt.

Vor etwa 1,5 Jahren begann der Umbau der historischen Mühle. Anfangs hatte die Mühle weder einen Strom- noch Wasseranschluss. Doch in der Zwischenzeit ist viel passiert: Die zwei außerhalb der Ortschaft gelegenen Gebäude, eingebettet in ein Waldstück, sollten als Wohnhäuser genutzt werden können. Genauer gesagt soll aus Ihnen ein kfW-40-Haus entstehen. Im Zuge der energetischen Sanierung wurde bei der Auswahl des Wärmeerzeugers auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gesetzt, um eine effiziente Wärmeversorgung sicherzustellen – selbst bei niedrigen Vorlauftemperaturen von unter 30 Grad. Diese lässt sich optimal mit Flächenheizsystemen zu einem energiesparenden Gesamtsystem kombinieren.

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Bildquelle: Schütz GmbH & Co. KgaA

Montage der vorkonfektionierten Wandheizungsmodule: Das Heizrohr ist mit Wärmeleitmodulen direkt auf der Gipsfaserplatte befestigt. Vor Ort wurden die Wandmodule einfach an die bestehende Trockenbaukonstruktion montiert und die Rohre über Presskupplungen verbunden. Somit konnte die Montage schnell und sauber umgesetzt werden.

Im Wohnhaus hat der Spezialist für Flächenheizsysteme und Lüftungslösungen Wandheizungsmodule installiert. Die Module sind vorkonfektioniert – das Heizrohr ist mit Wärmeleitmodulen direkt auf der Gipsfaserplatte befestigt. So konnte die Montage vor Ort schnell und sauber umgesetzt werden. Die Dämmung erfolgt bei diesem System bauseits. Vor Ort wurden die Wandmodule einfach an die bestehende Trockenbaukonstruktion montiert und die Rohre über Presskupplungen verbunden. Darüber hinaus hat Schütz im Erdgeschoss mithilfe des bewährten Tacker-Systems eine klassische Fußbodenheizung integriert. „Das Ergebnis ist ein energetisch anspruchsvolles Vorzeigeprojekt, das historischen Charakter bewahrt und gleichzeitig hohe Effizienz-Standards erfüllt.“, so Geschäftsführer Christian Schlosser.

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Eingebaute Wandmodule: Bei diesem System erfolgt die Dämmung bauseits.

Wie diese Mühle stellen auch zahlreiche andere Bestandsgebäude besondere Anforderungen an Sanierungen. So kann eine Flächenheizung eine gute Option sein, wenn sich im Raum keine störenden Heizkörper befinden sollen. Die Installation in Boden, Decke oder Wand ermöglicht dabei eine flexible Raumgestaltung. Aufgrund ihrer sanften Strahlungswärme sorgt die Flächenheizung für Komfort und Behaglichkeit.

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Die verzinkten Metallschienen dienen dabei als Montage- und Befestigungselemente für die Heizungsrohre. Sie werden direkt auf der Wand montiert und bilden die Unterkonstruktion für die anschließende Beplankung mit den Gipsplatten. Insbesondere wenn Altbauten saniert werden sollen, kommen Wandheizungsmodule zum Einsatz. Denn sie ermöglichen eine besonders energieeffiziente Beheizung von Räumen.

Manche Gebäude erlauben auch nur eine geringe Aufbauhöhe für die Fußbodenheizung. Auch hierfür hat Schütz eine Lösung: Das gelochte Klettvlies PER beispielsweise kann direkt auf dem Bestandsboden angewendet werden. Die Heizrohre lassen sich anschließend mit der Klett-Systemtechnik einfach anbringen und mit einer dünnen Vergussmasse überdecken – die Verbundkonstruktion ermöglicht eine zusätzliche Aufbauhöhe von nur 17 mm. Aber auch ganz ohne zusätzliche Aufbauhöhe ließe sich eine Fußbodenheizung installieren: Mithilfe des Schütz Frässystems können die Heizrohrkanäle dank eines speziellen Verfahrens nahezu staubfrei in den Bestandsestrich gefräst werden.

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Bildquelle: Schütz GmbH & Co. KgaA

Weitere besonders montagefreundliche Sanierungssysteme von Schütz Energy Systems sind beispielsweise das R50 System (oben links) oder das Trockenbausystem (oben rechts) - besonders, wenn auch mit Wärmedämmung nur eine geringe Aufbauhöhe zur Verfügung steht. Auch eine gute Lösung: Das Schütz Frässystem, bei dem die Heizrohrkanäle nahezu staubfrei in den Bestandsestrich gefräst werden. (unten links) Das gelochte Klettvlies PER kann direkt auf dem Bestandsboden angewendet werden – ideal für eine effiziente und platzsparende Sanierung. (unten rechts)

Das Dünnschicht-System R50® basiert auf der Nocken-System-Technik und kann auf allen tragfähigen Untergründen ohne Durchbiegung verarbeitet werden. Besonders für Altbauten mit begrenzter Aufbauhöhe interessant: die integrierte Trittschall- und Wärmedämmung, die für eine Sanierung auf Neubau-Niveau sorgt. Auch das Trockenbau-System von Schütz verfügt über eine Wärmedämmung. Zudem spart es Zeit und Kosten, da hier genau wie beim Fräsen die Wartezeit für die Estrichtrocknung entfällt. Durch das geringe Konstruktionsgewicht eignet sich das System besonders für ältere Gebäude mit Holzbalkendecken.

Und: Eine Flächenheizung lässt sich ideal mit effizienter Heiztechnik, wie zum Beispiel Wärmepumpen, kombinieren. Dank niedriger Arbeitstemperaturen sparen Flächenheizsysteme im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern viel Energie, was spürbar zu sinkenden Energiekosten beiträgt.


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