Intelligente Redundanzlösungen für die Wind-Industrie

Bachmann electronic gewährleistet unterbrechungsfreie Prozesse in der Wind-Automatisierung

Bildquelle: Bachmann electronic

Bachmann electronic verbindet bei seinen Redundanz-Lösungen ein schnelle Umschaltung, geringe Synchronisationsabweichungen und Nachrüstbarkeit.

Bachmann electronic stellt auf der WindEnergy Hamburg ein skalierbares Redundanzkonzept vor, das speziell auf die Anforderungen in der Windenergie und weiteren Bereichen der erneuerbaren Energien zugeschnitten ist – dort, wo maximale Verfügbarkeit direkt mit Ertragssicherheit verbunden ist.

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Die Warm-Standby-Redundanz eignet sich vor allem für weniger zeitkritische Regelkreise, reduziert aber den Engineering-Aufwand im Vergleich zur Hot-Standby-Variante.

In modernen Onshore- und Offshore-Windparks etwa führt jeder Ausfall einer Turbine nicht nur zu Energieverlusten, sondern kann bei fehlender Systemresilienz auch Auswirkungen auf das gesamte Netzmanagement haben. Besonders kritisch ist dies bei der Steuerung von Pitch- und Yaw-Systemen, wo ein Unterbruch zu gefährlichen Lastsituationen führen kann. Hier schafft die Hot-Standby-Redundanz von Bachmann Abhilfe: Mit einer automatischen Synchronisation beider Master-CPUs und einer stoßfreien Umschaltung innerhalb eines SPS-Zyklus bleibt die Turbinensteuerung auch bei Hardwareausfällen stabil. Die Abweichung zwischen den Systemen liegt unter 200 Mikrosekunden, sodass keine Prozessunterbrechung und kein Wertesprung auftreten.

Für Anlagenbetreiber bedeutet dies nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine Steigerung der Verfügbarkeit. Die Redundanzlösungen basieren auf einer softwarebasierten Architektur, die ohne zusätzliche Redundanz-Hardware auskommt und sich nahtlos in bestehende Bachmann-Systeme integriert. Die Warm-Standby-Redundanz bietet eine kosteneffiziente Alternative für Anwendungen wie die redundante Erfassung von Wetterdaten oder die parallele Überwachung von Netzanbindungen, bei denen eine unterbrechungsfreie Datenverarbeitung im laufenden Betrieb Priorität hat. Die Netzwerkredundanz wiederum schützt vor Ausfällen durch Kabelbruch oder defekte Switches – ein häufiges Risiko in großen Windparks mit verteilten Substationen. Durch die gleichzeitige Übertragung aller Daten über zwei unabhängige Pfade bleibt die Kommunikation auch bei physischen Schäden unterbrechungsfrei, und die Umschaltzeit liegt unterhalb eines SPS-Zyklus.

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Netzwerkredundanz sorgt für den Schutz vor Übertragungsfehlern durch Kabelbruch oder defekte Netzwerkkomponenten.

Alle Lösungen sind vollständig in das Engineering-Tool SolutionCenter integriert, was eine zentrale Konfiguration, Diagnose und Systemüberwachung ermöglicht – inklusive Statusvisualisierung und systemweiter Befehlsausführung auf beiden CPUs.

Für Entwickler erneuerbarer Energiesysteme ist besonders M-Target relevant: Das Tools erlaubt die modellbasierte Entwicklung in Simulink mit direkter Implementierung der Hot-Standby-Redundanz. So wird aus einem grafischen Modell automatisch ein fehlertolerantes Echtzeitprogramm, das auf zwei räumlich getrennten Steuerungen läuft. Für Betreiber von Windparks, Biogasanlagen oder Hybridkraftwerken entsteht so eine durchgängig sichere, einfach erweiterbare und wirtschaftlich effiziente Automatisierungslösung, die den hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Systemintegrität in der Energiewende gerecht wird.


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