Negativer CO2-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus

Tarkett erreicht weltweit erste CO2-negative Linoleumkollektion

Tarkett, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich nachhaltiger Bodenbeläge und zirkulärer Innovationen, hat mit der Entwicklung der weltweit ersten CO2-negativen Linoleumbodenbelagskollektion, die alle Phasen des Lebenszyklus abdeckt, einen neuen Branchenmaßstab gesetzt.

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Bildquelle: Tarkett

Nachhaltige Linoleumproduktion in Italien: 100 % geschlossener Wasserkreislauf, 100 % erneuerbare Energie, 40 % Strom aus eigener Photovoltaikanlage.

Während einige Hersteller für ihre Linoleumbodenbeläge eine CO2-Negativität „Cradle-to-Gate“ (von der Wiege bis zum Werkstor) erreicht haben, geht Tarkett Lino noch einen Schritt weiter und erzielt eine CO2-Negativität über alle Phasen des Lebenszyklus hinweg: von der verantwortungsvollen Beschaffung nachwachsender Rohstoffe bis hin zum Rückbau, dem Recycling und der Wiederverwendung am Ende der Lebensdauer.

Dieses Maß an CO2-Negativität wird durch das zirkuläre Design und die geschlossenen Kreislaufsysteme von Tarkett Linoleum ermöglicht. Am Ende seiner Lebensdauer wird der Bodenbelag zurückgewonnen, in speziell dafür vorgesehenen Tarkett-Einrichtungen recycelt und wiederverwendet – in einem echten geschlossenen Kreislauf, der Materialien und das darin gespeicherte CO2 kontinuierlich im Kreislauf hält. Dieser Meilenstein ist durch eine externe Umwelt-Produktdeklaration (EPD) bestätigt.

Tarkett produziert seit 1898 Linoleum in Italien und verwendet nach wie vor seine ursprüngliche Linoleumrezeptur: eine Mischung aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen wie Kork, Leinöl, Kiefernharz und Holzmehl. Die neueste Kollektion, Lino Materiale, zelebriert die natürlichen Eigenschaften von Linoleum und bringt die Schönheit und Funktionalität von Kork in einer einzigartigen strukturierten Oberfläche zur Geltung.

Thomas Leneveu, Vice President Commercial Business Unit von Tarkett EMEA, erklärt:

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Natürlich, vielseitig und nachhaltig – eine Kombination aus Tradition, handwerklichem Geschick und Innovation vereint Linoleum von Tarkett.

„Wir sind sehr stolz darauf, mit unseren Linoleumböden eine negative CO2-Bilanz erreicht zu haben. Dies ist ein wichtiger Meilenstein, der die jahrzehntelange Entwicklung und Investition in unsere Linoleumprodukte und Produktionsprozesse widerspiegelt.

CO2-Negativität lässt sich nur erreichen, wenn das Linoleum am Ende seiner Lebensdauer in den geschlossenen Kreislauf zurückgeführt wird. Das Rücknahme- und Recyclingprogramm ReStart bildet das Fundament dieses Systems. Grundlage dafür ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden, die ihre Linoleumbeläge nach Gebrauch zurückgeben, sodass sie zu Bodenbelägen der nächsten Generation recycelt werden können.

Echte Zirkularität benötigt gemeinschaftliches Handeln. Ob durch die Nutzung von Materialien aus Abfallströmen anderer Branchen oder die Zusammenarbeit mit Kunden, um deren Bodenbeläge zurückzuführen – die Chancen für Fortschritt sind enorm, wenn Hersteller, Kunden und Partner gemeinsam daran arbeiten, Materialien und den darin gespeicherten Kohlenstoff kontinuierlich im Kreislauf zu halten.“

Im Detail: Der zirkuläre CO2-Fußabdruck von Tarkett Lino

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Seit 1898 fertigt Tarkett Linoleum nach Originalrezeptur. Die Kollektion Lino Materiale feiert diese Tradition und rückt Kork als zentrales Element in den Fokus.

Um den CO2-Ausstoß und die CO2-Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg zu erfassen, berechnet Tarkett den sogenannten „Circular Carbon Footprint“ seiner Bodenbelagskollektionen und lässt diesen extern überprüfen.

Die jüngste extern verifizierte Umweltproduktdeklaration (EPD) bestätigt, dass Tarkett Lino 2,5 mm einen negativen zirkulären CO2-Fußabdruck von -1,92 kg CO2eq pro m² erzielt, der alle Phasen seines Lebenszyklus abdeckt, die im Folgenden erläutert werden.

Herstellung: Materialbeschaffung und Produktion

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Hauptbestandteil von Linoleum ist Leinsamenöl, welches aus der Flachspflanze gewonnen wird.

Tarkett Lino besteht bis zu 97 % aus natürlichen Inhaltsstoffen. Bis zu 83 % stammen aus reichlich vorhandenen, nachwachsenden Rohstoffen wie Kork, Leinöl, Kiefernharz, Holz und Jute. Diese Materialien absorbieren während ihres Wachstums CO2 und sind in der Lage, sich schnell zu regenerieren.

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Linoleum besteht aus natürlichen Rohstoffen u.a. Pinienharz, Korkmehl, Holzmehl und Jute.

Tarkett Lino enthält bis zu 40 % recycelte Inhaltsstoffe, darunter recyceltes Holzmehl aus der Bauindustrie und recycelten Kork aus der sardischen und portugiesischen Weinindustrie.

Um die Umweltbelastung während der Produktion zu reduzieren, wird Tarkett Lino in seinem Werk in Narni, Italien, zu 100 % mit wiederaufbereitetem Brauchwasser und zu 100 % mit erneuerbarer Energie hergestellt. 40 % der Energie des Werks wird mithilfe von Technologien wie Photovoltaikmodulen selbst erzeugt.

Verlegung

Die Verlegung wird von erfahrenen Fachleuten sorgfältig durchgeführt, die dafür sorgen, dass nur minimaler Verschnitt entsteht. Verlegeabfälle und Reststücke können über das ReStart-Programm an Tarkett zurückgegeben werden, um zur nächsten Generation von Bodenbelägen verarbeitet zu werden.

Nutzungsphase

Während seiner Nutzungsdauer zeichnet sich Tarkett Linoleum durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus und hat eine erwartete Lebensdauer von 30 Jahren. Es ist widerstandsfähig gegen Verschmutzungen und tägliche Abnutzung und weist während seiner gesamten Lebensdauer eine hervorragende Abriebfestigkeit und Chemikalienbeständigkeit auf.

Recycling: Ende der Lebensdauer und Rückgewinnung

Am Ende seiner langen Lebensdauer ist Tarkett Lino zu 100 % recycelbar. Tarkett sammelt gebrauchte Linoleumböden im Rahmen seines wegweisenden Rücknahme- und Recyclingprogramms ReStart. Nach der Rückgabe an das Werk in Narni wird das Linoleum zerkleinert und für die nächste Generation von Bodenbelägen verwendet, wodurch Ressourcen geschont werden und der Kreislauf geschlossen wird.

29 Länder auf 5 Kontinenten sind inzwischen Teil des Tarkett ReStart-Programms. In den vergangenen 14 Jahren wurden über das Programm 124.000 Tonnen Bodenbeläge am Ende ihres Lebenszyklus zurückgenommen – das entspricht dem Gewicht von 12 Eiffeltürmen.


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