Neue Riffelblechdeckel für die OBO Kabelrinnenformteile
Durchgängiges System in anspruchsvollen Industrieumgebungen
Für sichere Elektroinstallationen in der Automobilindustrie sorgt OBO bereits durch das begehbare Kabelrinnensystem BKRS - eine wichtige Komponente dabei: die Riffelblechdeckel. Doch nicht nur die Rinnen, auch die Formteile müssen mit einem Deckel vor Staub und Verunreinigungen geschützt werden und eine sichere Trittfläche bieten.
Um dieser Anforderung der Branche gerecht zu werden, hat OBO für die Kabelrinnenformteile aus dem Standardportfolio neue Riffelblechdeckel konzipiert. Diese sind erhältlich für die Bögen 45°, Bögen 90° und die Anbau-Abzweigstücke. So entsteht ein durchgängiges Gesamtbild mit dem Streckensystem der Kabelrinnen.
Für den Einsatz im rauen Industrieumfeld zeichnen sich die Riffeldeckel durch eine hohe mechanische Stabilität und Sicherheit aus, um den maximalen Schutz für Kabel und Personen zu gewährleisten. Sie verfügen über eine durchgehende Materialstärke von 2 mm. Dank ihres speziellen Riffelblech-Designs wird die Rutschhemmungsklasse von R11 und die Verdrängungsraumklasse V10 erreicht.
Auch bei der Montage orientiert sich OBO am bewährten System der BKRS-Kabelrinnen: Die Befestigung der Riffelblechdeckel an den Formteilen erfolgt genau wie bei den Rinnen mithilfe eines Drehriegels. Bei den 45°- und 90°-Bögen sind vormontierte Drehriegel mit einem Torx TX-30-Antrieb oder Außensechskant SW19 integriert, um eine sichere und stabile Befestigung des Deckels zu realisieren.
Die Deckel für Anbau-Abzweigstücke werden unter die Streckendeckel gelegt und benötigen keine zusätzliche Befestigung. Die neuen Riffelblechdeckel ergänzen die geschlossenen BKRS-Rinnen vor allem optisch zu einem durchgehenden Streckensystem. Die Formteile selbst sind grundsätzlich nicht als begehbare Elemente ausgelegt. Eine Begehbarkeit ist – abhängig von den Belastungsanforderungen – nur möglich, wenn die Unterteile entsprechend mit Trennstegen oder Stützen ausgestattet sind.