Neues Feuerschutzschiebetor von Teckentrup
Brandschutz trifft auf Holzbau
Moderner Holzbau gewinnt im Gewerbe-, Industrie- und Kommunalbau an Bedeutung. Damit steigen auch die Anforderungen an geprüfte, planbare und normkonforme Brandschutzabschlüsse für große Wandöffnungen. Mit dem neuen EI230-Feuerschutzschiebetor präsentiert Teckentrup eine speziell für den Einbau in raumabschließende Holzständerwände entwickelte Systemlösung.
Sichere Trennung im Gewerbebau: Das neue EI230-Feuerschutzschiebetor von Teckentrup verschließt breite Toröffnungen zuverlässig und lässt sich nahtlos in moderne Holzständerbauweisen integrieren.
Bislang stellten breite Durchgänge in Holzständerbauweise Architekten und Brandschutzplanende oft vor Herausforderungen, da Standardlösungen fehlten oder aufwendige Sonderkonstruktionen erforderlich waren. Teckentrups neues Feuerschutzschiebetor schließt diese Lücke. Grundlage für die Ausführung bildet eine raumabschließende Holzständerwand der Feuerwiderstandsklasse F30-B gemäß DIN 4102-4:2025-06 (Tabelle 52, Zeile 20). Um die geforderte Stabilität und den Brandschutz im Detail zu gewährleisten, ist im Bereich der Toranschlagspunkte lediglich Konstruktionsvollholz (KVH) mit einem Querschnitt von 100 x 80 mm vorzusehen.
Flexibilität bei abweichenden Wandaufbauten
Architektonisch anspruchsvoll: Das Feuerschutzschiebetor bietet geprüften Brandschutz und fügt sich mit moderner, dezenter Optik auch in öffentliche Gebäude wie Bildungsstätten oder Pflegeeinrichtungen ein.
Auch über Standard-Normwände hinaus bietet die Lösung hohe Flexibilität im Objektgeschäft: Höher klassifizierte oder normfremde Wandaufbauten können ebenfalls bedient werden, sofern sie eine gleichwertige oder höhere Brandwiderstandsklasse aufweisen. Die technische Zulassungsabteilung von Teckentrup unterstützt Planer und Händler hierbei direkt bei der Bewertung und Freigabe individueller Konstruktionen. Das reduziert den Abstimmungsaufwand und beschleunigt die Freigabeprozesse im Bauablauf.