SPPC 2.10 für Windenergie und Speicherintegration
Neue Version des EZA-Reglers von Bachmann punktet mit automatisierter Testfunktionen
Bachmann electronic führt mit der Version 2.10 seines Smart Power Plant Controllers (SPPC) eine Reihe technischer Erweiterungen ein. Der SPPC war bereits als einer der ersten EZA (Erzeugungsanlagen)-Regler zertifiziert, der die Vorgaben der VDE-AR-N 4110/4120 vollumfänglich erfüllt. Die neue Version verfügt nun zusätzlich über die Zertifizierung nach VDE 4130 für Höchstspannung und er erfüllt alle Anforderungen der europäischen Norm EN 50549-2.
Eine zentrale Neuerung der Version 2.10 des SPPC von Bachmann electronic ist der automatisierte Testmodus für die Reglerparametrierung. Außerdem verfügt die neue Version nun auch über die Zertifizierung nach VDE 4130 für Höchstspannung.
Ein zentrales Merkmal der Version 2.10 ist der automatisierte Testmodus für die Reglerparametrierung, der es ermöglicht, das Regelungsverhalten bereits während der Inbetriebnahme zu prüfen. Dabei kann ein definiertes Signal vorgegeben werden, um die Sprungantwort und das Einschwingverhalten nach dem Testdurchlauf in einem Diagramm zu analysieren. Dies erleichtert die Überprüfung des korrekten Reglerverhaltens und erlaubt bei Bedarf eine Nachjustierung der Parameter. Zudem wurde das Angebot um Funktionen für die Blindleistungskompensation erweitert, die es ermöglichen, das Verhalten von Kompensationsanlagen über die Visualisierung exakt zu bestimmen und zu konfigurieren. Unterstützt werden sowohl statische als auch dynamische Kompensationsvorgänge reaktiver Leistungen im Energieerzeugungssystem.
Der Smart Power Plant Controller von Bachmann electronic verknüpft hybride Energieparkstrukturen wie Wind- und Solaranlagen mit dem Netzanschlusspunkt und kommuniziert mit Direktvermarktern und Einspeisemanagement.
Der SPPC dient als zentrale Komponente in Energieparks, die aus verschiedenen Erzeugungseinheiten wie Windturbinen, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern oder BHKW bestehen. Er übernimmt die Regelung der Leistung und die Vorgabe der Stellgrößen der einzelnen Energieerzeuger, wobei der Leistungssollwert für den gesamten Park von übergeordneten Instanzen wie Netzbetreibern oder Direktvermarktern vorgegeben wird. Die Bedienung erfolgt über eine Web- Visualisierung, die mit Version 2.10 auf M1 WebMI Pro basiert und eine detailliertere Alarm-Historie bietet. Für Hybridkraftwerke kombiniert Bachmann den SPPC mit der SCADA-Lösung forsiteSCADA.