Wärmeverteilung mit Köpfchen
Frage 1:
Wie bewerten Sie den Heizkörperaustausch als effiziente energetische Sanierungsmaßnahme?
Der Austausch von Heizkörpern ist eine äußerst sinnvolle Sanierungsmaßnahme, die in puncto Einsparpotential oftmals unterschätzt wird. So sind bei der Wärmeübergabe laut Angaben des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) Energieeinsparungen zwischen 15 bis 20 % möglich.1 Diese Energieeinsparung erreicht man dadurch, dass moderne Niedertemperatur-Heizkörper mit einer um 3° niedrigeren Betriebstemperatur das gleiche Wärmeempfinden im Raum erreichen im Vergleich zu den alten Heizkörpern. Die Energieeinsparung ist in etwa vergleichbar mit dem Fensteraustausch oder der Abdichtung des Kellerbereichs. Zudem läuft eine Erneuerung der Heizkörper relativ einfach, ohne viel Schmutz und Lärm ab – bei kurzer Amortisationszeit.
Dank Wärmetauscher und geräuscharmer, integrierter Lüfter, kann Zehnder Nova Neo auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen eine bis zu dreimal höhere Wärmeleistung erzielen. Der Austauschheizkörper benötigt dank aktivierbarer Lüfter zudem eine deutlich kürzere Aufheizphase als herkömmliche Heizkörper gleicher Baugröße.
Frage 2:
Wenn man sich nun zuerst für die Erneuerung der Heizungsanlage entschließt, kann ich dann die alten Heizkörper auch später noch austauschen?
Das wäre am falschen Ende Geld gespart! Die Heizungsanlage inkl. Wärmeerzeugung und -verteilung ist ein sensibles Gesamtsystem, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen. Wird nun ein regenerativer Wärmeerzeuger installiert, dann sollten natürlich auch die Heizkörper mit niedrigen Systemtemperaturen kompatibel sein. Ansonsten kann die beabsichtigte Energieeinsparung schnell verpuffen: Hohe Vorlauftemperaturen, lange Reaktionszeiten oder ungleiche Wärmeabgabe wären mögliche negative Konsequenzen. Mit modernen Niedertemperatur-Heizkörpern ist man daher auf der sicheren Seite.
Der Raumklimaspezialist Zehnder bietet mit Zehnder Nova Neo eine effiziente Heizkörper-Lösung speziell für Niedertemperatur-Systeme, beispielsweise mit Wärmepumpe. Hinter der Optik einer schlichten Heizwand versteckt sich mit zusätzlichem Wärmetauscher und Ventilationsunterstützung ein wahres Kraftpaket.
Frage 3:
Worauf sollte man beim Heizkörperaustausch unbedingt achten?
Zunächst sollten neue Heizkörper vom Fachhandwerker in puncto Baugröße und Leistung auf die jeweiligen räumlichen Bedingungen optimal ausgelegt werden. Dann sollte man darauf achten, dass es sich auf jeden Fall um spezielle Austauschmodelle handelt, die millimetergenau auf die vorhandenen Rohrleitungen der alten Heizkörper passen. Somit entfallen mühsame Aufstemmarbeiten mit Schmutz, Lärm und zusätzlichen Kosten. Viele Heizkörperhersteller – wie natürlich auch Zehnder – bieten heute spezielle Austauschheizkörper an.
Frage 4:
Apropos Zehnder: Welche speziellen Austauschheizkörper hat der Raumklimaspezialist aus Lahr für Niedertemperatur-Anwendungen in seinem Portfolio?
Da darf ich unseren Zehnder Nova Neo hervorheben, optimal ausgelegt auf die niedrigen Vorlauftemperaturen regenerativer Heizsysteme wie beispielsweise der Wärmepumpe. Zudem erzielt Zehnder Nova Neo dank zuschaltbarer Lüfter gerade bei niedrigen Systemtemperaturen eine im Vergleich zu herkömmlichen Produkten bis zu dreifache Heizleistung. Dadurch verkürzen sich die energieaufwändigen Aufheizphasen deutlich – besonders relevant bei Kälteeinbrüchen. Weiterführende Informationen zu Zehnder Nova Neo sowie weiteren Zehnder Austauschheizkörpern finden Sie hier: https://zgde.gmbh/tu77
Weiterführende Informationen zu Zehnder Nova Neo sowie weiteren Zehnder Austauschheizkörpern
Frage 5:
Gibt es für Niedertemperatur-Heizkörper eigentlich auch eine Förderung?
Bei einer Erneuerung der Heizungsanlage inklusive Austausch der alten Heizkörper können Immobilienbesitzer verschiedene staatliche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Solange die Vorlauftemperatur der neuen Heizungsanlage bei maximal 55 °C liegt, wird dabei auch der Einbau von neuen Heizkörpern gefördert. Nähere Informationen zur Förderung beim Heizkörperaustausch gibt es auf der Zehnder Website unter https://zgde.gmbh/tu74
Oliver Geithe, Leiter Zehnder Solutionmanagement Heizkörper und Lüftung.
Vorteile moderner Niedertemperatur-Heizkörper
-
Niedertemperatur-Heizkörper sind auf niedrige Vorlauftemperaturen im Bereich von 40 °C bis 55 °C ausgelegt und daher perfekt kompatibel mit den ebenfalls mit niedrigen Vorlauftemperaturen ausgestatteten, regenerativen Wärmeerzeugern wie Wärmepumpe oder Brennwerttechnik
-
Moderne Niedertemperatur-Heizkörper arbeiten mit einem hohen Strahlungsanteil bei ihrer Wärmeabgabe. Diese direkt auf den Körper abgegebene Strahlungswärme wird als sehr angenehm empfunden.
-
Besonders clevere Varianten sind Niedertemperatur-Heizkörper mit Gebläseunterstützung. Dank sich automatisch zuschaltbaren Lüftern kann damit eine bis zu dreifache Steigerung der Heizleistung erzielt werden. Somit verkürzen sich nochmal deutlich die Aufheizphasen.
-
Dank größerer Oberfläche erreichen Niedertemperatur-Heizkörper trotz geringerer Vorlauftemperatur die gleiche Heizwirkung. Somit spart der Einsatz von Niedertemperatur-Heizkörpern Heizenergie bei der Wärmeverteilung.
-
Viele Austausch-Heizkörper sind auf die Niedertemperatur-Technologie ausgelegt und passen millimetergenau auf die Anschlüsse der alten Heizkörper. Dadurch entfallen aufwendige Montage- und Bauarbeiten. Eine umfangreiche Produktpalette für Austausch-Heizkörper auf Basis der Niedertemperatur-Technik gibt es beispielsweise beim bekannten Raumklimaspezialisten Zehnder zu sehen unter: https://zgde.gmbh/tu75.
-
Niedertemperatur-Heizkörper bieten eine schnelle und anpassbare Regulierung der Raumwärme und können damit optimal an Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber einer Fußbodenheizung, die mehrere Stunden benötigt, um sich komplett zu erwärmen oder sich wieder vollständig abzukühlen.