Bachmann electronic bündelt das Monitoring auf einer Plattform

Ein System für alle Daten

Bachmann electronic bringt mit Cross Integrated Monitoring eine herstellerunabhängige Monitoring-Lösung für Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen sowie Windparks auf den Markt. Die Plattform vereint Betriebs-, Zustands-, Struktur- und Netzdaten in einer zentralen Umgebung. So bietet sie einen Überblick über die technische Leistung und den Zustand von Einzelanlagen, Windparks und kompletter Portfolios über deren Lebenszyklus hinweg.

Bildquelle: Bachmann electronic

Cross Integrated Monitoring integriert alle Betriebsdaten in einem modularen und skalierbaren System. Darin können auch Daten aus dem Structural Health Monitoring und dem Condition Monitoring zentral zusammengeführt werden.

Bislang kombinieren Betreiber meist mehrere Systeme unterschiedlicher Anbieter: je eine Lösung für SCADA-Daten, für Condition Monitoring, für die Rotorblattüberwachung und für das Structural Health Monitoring von Turm und Fundament. Genau diese heterogene Struktur will der Hersteller ablösen.

Kern der Lösung ist eine Steuerungsstation im Maschinenhaus. Sie liest die Betriebsdaten über eine OPC-UA-Schnittstelle direkt aus der Anlagensteuerung des Turbinenherstellers aus und stellt sie im Datenmodell der IEC 61400-25 bereit. Auf derselben Hardware laufen bei Bedarf weitere Funktionen: Condition Monitoring des Triebstrangs, Netzmessung und Netzschutz, Rotorblattmessung sowie SHM für Turm und Fundament. Dezentrale I/O-Stationen führen die Messwerte mit synchronisierten Zeitstempeln zusammen, sodass sich Betriebs- und Zustandsdaten gemeinsam auswerten lassen.

Bildquelle: Bachmann electronic

Außer Windenergieanlagen lassen sich in forsiteSCADA auch Photovoltaik-Parks, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke integrieren.

Gespeichert werden die Daten zentral über die Bachmann SCADA-Plattform forsiteSCADA, die sämtliche Informationen langfristig in einer SQL-basierten Infrastruktur archiviert. Dabei können nicht nur Daten einzelner Anlagen, sondern auch komplette Windparks oder ganze Portfolios von Windparks gemeinsam ausgewertet werden.

Das integrierte Datenmodell ermöglicht die Korrelation von Betriebszuständen, Lastsituationen und Materialbeanspruchungen. Moderne Analyseverfahren, auch KI-basiert, erkennen frühzeitig Anomalien und potenzielle Schäden.

Bildquelle: Bachmann electronic / Adobe Stock / KI-generiert

Bachmann electronic stellt mit Cross Integrated Monitoring eine neue, herstellerunabhängige Lösung für das Monitoring von Windkraftanlagen vor.

Den größten Nutzen sieht Bachmann, wenn das System ab der Inbetriebnahme mitläuft: Die kontinuierliche Datenerfassung dient dann unmittelbar als Grundlage für Lebensdauerbewertungen, Weiterbetriebsgutachten und Investitionsentscheidungen. Betreiber, Investoren, Versicherungen und technische Berater profitieren so von höherer Planungssicherheit und einer fundierten Datenbasis – etwa bei Transaktionen oder Repowering-Projekten.

Die Konsolidierung aller Funktionen in einer Plattform senkt Wartungsaufwand und Betriebskosten deutlich. Gleichzeitig reduziert die geringere Anzahl externer Zugriffspunkte die Angriffsfläche für Cyberangriffe.

Cross Integrated Monitoring ist vollständig modular: Anwender wählen selbst, welche Datenquellen und Funktionen sie integrieren. Die Investitionskosten liegen im Promillebereich der Gesamtinvestition einer Anlage. Zudem lässt sich das System sich auch in bestehende Anlagen nachrüsten. So erhalten Betreiber bestehender Parks Zugang zu einer modernen, vollständig integrierten Monitoring-Plattform.


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04.08.2026
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