fischer Befestigungssysteme sichern Stadtquartier in Rheine

Geschichte und Zukunft verbinden sich im Kümpers-Areal

Die ehemalige Textilfabrik „Spinnerei und Weberei Hermann Kümpers“ in Rheine ist bedeutendes Zeugnis der Industriekultur im Münsterland. Seit 2021 wird das um 1905 entstandene architektonische Wahrzeichen der Stadt schrittweise umgenutzt. Auf dem rund 11,5 Hektar großen Areal entsteht ein lebendiges Stadtquartier – mit fischer Injektionsmörtelsystemen.

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Bildquelle: GMP Nordhorn GmbH

Faden der Geschichte: Die ehemalige Baumwollspinnerei und Weberei Kümpers ist prägendes Zeugnis der Industriekultur im Münsterland und wird schrittweise umgenutzt.

Errichtet um 1905, folgt die Baumwollspinnerei und Weberei in Rheine dem Typus der klassischen Backsteinfabrik mit Einflüssen englischer Industriebaukunst. Der Entwurf geht auf den Industriearchitekten Sidney Stott aus Oldham, England zurück. Das dreigeschossige Kerngebäude ist durch turmartige Aufbauten an den Ecken über quadratischem Grundriss geprägt. Besonders charakteristisch ist der markante Treppenturm mit geschwungenem Turmhelm. Große, gleichmäßig angeordnete Fenster dienten der Belichtung der Produktionshallen. Sie strukturieren die Fassade und unterstreichen den funktionalen Charakter des Industriebaus, der zugleich hohe gestalterische Qualität aufweist.

Vom Fabrikgeländer zum Stadtquartier

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Bildquelle: GMP Nordhorn GmbH

Die ehemalige Textilfabrik Kümpers verbindet industrielle Vergangenheit mit urbaner Zukunft – mit moderner Befestigungstechnik.

Heute befindet sich das rund 11,5 Hektar große Areal in einem mehrjährigen Umnutzungs- und Entwicklungsprozess. Der Betrieb der Spinnerei und Weberei wurde bereits 1978 eingestellt, jetzt entsteht bis voraussichtlich 2027 auf dem Gelände ein gemischt genutztes Stadtquartier. Geplant sind Betreutes Wohnen, Pflegeangebote, eine Kindertagesstätte, Gastronomie, Wohnbebauung, eine Förderschule für körperlich beeinträchtigte Kinder sowie Gewerbe und Dienstleistungen. Die ehemalige Textilfabrik wird zum sozialen Mittelpunkt des neuen Stadtquartiers, in dem Wohnen, Pflege, Bildung und Gemeinschaft zusammengeführt werden. Dabei bleibt die denkmalgeschützte Gebäudehülle als identitätsstiftendes Element erhalten und verbindet industrielle Vergangenheit mit der Gegenwart.

Sichere Verankerung im Bestand

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Bildquelle: fischer

Gut verankert: Moderne Befestigungssysteme sichern die historische Fassade der Baumwollspinnerei und Weberei Kümpers für kommende Generationen. Dabei wird die denkmalgeschützte Außenfassade an das Gebäude angebunden, das im Inneren neu errichtet wird.

Um die Fassade der Fabrik denkmalgerecht zu sanieren und in die neue Nutzung zu integrieren, kam unter anderem der fischer Injektionsmörtel FIS V Plus zusammen mit den Ankerstangen FIS A M8 x 1.000 zum Einsatz. In Lochsteinen des Bestandsmauerwerks sorgten Ankerhülsen FIS H 12 x 1000 L dafür, dass sich der Mörtel beim Einbringen der Ankerstangen gezielt verteilt. Dies gewährleistete einen geringen Materialverbrauch bei sicherem Formschluss. Das Injektionssystem wurde zur Sicherung und Verbindung der denkmalgeschützten Außenfassade an das Gebäude verwendet, das im Inneren neu errichtet wird.

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Stark im Bestand: Das Injektionsmörtelsystem FIS V Plus gewährleistet zuverlässigen Halt auch in anspruchsvollen Verankerungsgründen in Bestandsbauten. In Rheine kam der FIS V Plus zusammen mit den Ankerstangen FIS A M8 x 1.000 und Ankerhülsen FIS H 12 x 1000 L zum Einsatz, um die denkmalgeschützte Außenfassade an das Gebäude anzubinden, das im Inneren neu entsteht.

Der Universalmörtel eignete sich mit den jeweiligen Systemkomponenten flexibel für alle Verankerungsgründe – Beton und Kalksandstein im Neubau als auch Mauerziegel im Bestandsbau. Zugversuche und eine begleitende technische Betreuung stellten sicher, dass die Lasten auch in den anspruchsvollen Bestandsbaustoffen nachweislich aufgenommen werden. Variable Verankerungstiefen ermöglichten dabei die optimale Anpassung an die jeweilige Anwendung. Dank seiner Vielzahl an Systemzulassungen, seiner hohen Tragfähigkeit und seiner geprüften Sicherheit ist das Injektionssystem die zuverlässige Verankerungslösung – auch unter anspruchsvollen Bestandsbedingungen. „Die technische Ausführung wurde bei dem Projekt durch Zugversuche und eine professionelle bautechnische Begleitung zuverlässig abgesichert“, sagt Uwe Herding, Technischer Außendienstmitarbeiter bei fischer. „So stellten wir sicher, dass die Verankerungen den Belastungen und Anforderungen an Sicherheit und Tragfähigkeit dauerhaft standhalten.“

Tradition, die weiterträgt

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Bildquelle: GMP Nordhorn GmbH

Damals und Heute engmaschig verbunden. Die ehemalige Textilfabrik Kümpers wird für Wohnen und Soziales umgenutzt, die denkmalgeschützte Fassade bleibt als identitätsstiftendes Element der Stadt Rheine erhalten.

Die Textilfabrik Kümpers zeigt, wie historische Industriearchitektur – sinnvoll umgenutzt – in der Gegenwart weiterwirkt und das Stadtbild damals wie heute prägt.


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